Den ersten Anstoß zu einem Wandel gab der Ur-Großvater des Inhabers, Karl Kaspar Wagner (16.04.1870 bis 27.08.1918), verheiratet mit der aus Knetzgau stammenden Regina Schenk, 1898 begann er nur noch Rauchbier herzustellen, wofür er eine eigene Mälzerei erbaute. 1940 musste kriegsbedingt auf dieses Rauchbier verzichtet werden, aber 1964 nahm es Karl Georg Wagner wieder in seine Produktion auf.
Karl Andreas Wagner (01.06.1898 bis 07.01.1966), verheiratet mit der aus Gädheim stammenden Emma Endres (geb. 1900), leitete den Umschwung der Brauerei ein, die sich nach dem Ersten Weltkrieg mit ihren Bieren über die Grenzen von Eschenbach hinaus ausbreitete. In weiten Kreisen, bei Arbeitern wie Honoratioren, bei den aus nahen und fernen Städten zu der hier, 1924 errichteten, einzigen Bundeskegelbahn im Raum Bamberg - Schweinfurt kommenden Sportkeglern und unzähligen Durchreisenden auf der damaligen Reichsstraße 26, sprach sich schnell herum, dass die Haus-macherplatten, in der Küche der Brauwirtschaft von den Frauen Regina und Emma Wagner zubereitet, an Schmackhaftigkeit nicht zu übertreffen waren. Der weit und breit geschätzte Kochkäse oder ein Teller mit rohem Schinken bildeten die genussreiche Ergänzung zum Bier, das nach der Anreise ebenso gut mundete wie nach zehn Schub in die Vollen.
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